Skizze von Julian Warner, Phoebe Wright-Spinks und Oliver Zahn

Die britische Performerin und Komponistin Phoebe Wright-Spinks, der deutsche Theatermacher Oliver Zahn und der afropessimisische Kulturanthropologe Julian Warner untersuchen in „Oh wie wohl ist mir am Abend“ das immaterielle Erbe des deutschen und britischen Kolonialismus in Papua-Neuguinea.

Ausgangspunkt hierfür ist die aussterbende Kreolsprache Unserdeutsch – ein Überbleibsel des deutschen Kolonialismus in Neuguinea – und die Fragen, die mit ihrem langsamen Verschwinden einhergehen: Wie umgehen mit den kulturellen Produkten kolonialer Hegemonie? Welches Wissen ist es wert, bewahrt zu werden und was lohnt es sich zu vergessen?

Im Dialog mit den Objekten der Sammlung des Münchner Museum Fünf Kontinente entsteht ein performativer Essay über Archive, Erinnerungstechniken Exotismus und pazifisch-deutsche Identitäten.

Von und mit: Julian Warner, Phoebe Wright-Spinks, Oliver Zahn

Eine Produktion von HAUPTAKTION. Realisiert mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt München Kulturreferat. In Kooperation mit den Münchner Kammerspielen und dem Museum Fünf Kontinente. Gefördert durch den Bezirk Oberbayern und das Goethe-Institut.

(c) Konrad Fersterer
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